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Anästhesie

 

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Anaesthesie Leistungsspektrum Intensivstation Team Kontakt Pat. Information

Leistungsspektrum

 

Die zu betreuenden Operationen umfassen die Unfall- und  Gelenkchirurgie, die Allgemeinchirurgie einschließlich der endoskopischen Verfahren, die Neurochirurgie, die Gynäkologie, die Gefäßchirurgie sowie die Implantation von Herzschrittmachern und Defibrillatoren.

Unsere Anästhesiemethoden entsprechen technisch wie pharmakologisch modernstem Standard. Daher können wir unseren Patienten maximale Sicherheit sowie optimalen Komfort bieten.

Durch persönliche Zuwendung und eingehende Betreuung vor einer Operation versucht das Anästhesieteam, die psychischen Belastungen der Patienten abzubauen. Nach der Operation werden unsere Patienten in einem Aufwachraum von erfahrenen Mitarbeitern nachbetreut.

Zur Optimierung der Patientensicherheit verlegen wir unsere Patienten nach größeren Eingriffen routinemäßig auf die Intensivstation.


Die Schmerztherapie

 

Schmerztherapie nach der Operation

 

„Die Überlegenheit der Regionalanästhesie zur postoperativen Schmerztherapie gegenüber der systemischen Analgesie wurde in mehreren Studien eindeutig nachgewiesen.“ (aus Vorwort der „Atlas der peripheren Regionalanästhesie“ von Dr. Gisela Meier, Oberammergau und Dr. Johannes Büttner, Murnau)

Das genannte Zitat zweier Protagonisten der regionalen Schmerztherapie bringt es auf den Punkt: die Methode der Wahl für die Schmerztherapie bei einer Vielzahl von Operationen ist die Anwendung von sog. „Schmerzkathetern“.
 

Mit diesen Kathetern ist es möglich,  bei Patienten mit schmerzhaften Verletzungen und nach größeren Eingriffen am Magen-Darmtrakt oder Unterleib sowie den Extremitäten (z. B. Knieprothesen, Schulter- und Oberarmoperationen, Darmeingriffe und größere gynäkologische Eingriffe) eine deutliche Schmerzlinderung bis hin zur Schmerzfreiheit zu erreichen, die mit den „konventionellen“ Methoden der Schmerztherapie mit der Gabe von Medikamenten als Infusion, Tablette, etc. nicht, oder nur unter Inkaufnahme erheblicher Nebenwirkungen zu schaffen ist. Die Anlage der Katheter erfolgt meistens ultraschallkontrolliert wodurch die Anlage sicherer, schneller und genauer durchgeführt werden kann.

Die Schmerzkatheter - dünne Kunststoffschläuche - werden in Narkose oder unter örtlicher Betäubung eingeführt, dann für mehrere Tage belassen und kontinuierlich mit Schmerzmittel bestückt.

 

Die Behandlung mit Schmerzkathetern führt:

  • zu einem deutlich verbesserten Heilungsverlauf,

  • zu einer schnelleren Mobilisation aus dem Bett

  • und zu einer kürzeren Verweildauer im Vergleich zur „konventionellen“ Schmerztherapie.

Mindestens einmal täglich erfolgt bei den Patienten mit Schmerzkathetern eine schmerztherapeutische Visite durch einen Anästhesisten um die Therapie optimal auf den Patienten abzustimmen. Die Hauptrisiken der Behandlung mit Schmerzkathetern (Infektion, Nervenschäden, Verletzung benachbarter Organe, Intoxikation durch das verwendete Schmerzmittel) sind sehr selten.


Das KKH Alzenau-Wasserlos trägt mit der Verwendung der peripheren Schmerzkatheter dem Anspruch der Patienten auf effektive und risikoarme Schmerzbehandlung Rechnung.

 

Auch Patienten die mit großen Schmerzen zur stationären Aufnahme kommen und nicht operiert werden versorgen wir in Zusammenarbeit mit den Kollegen der anderen Abteilungen mit Schmerzkathetern und Schmerzmittelpumpen. Eine ganzheitliche Betrachtung ist selbstverständlich, invasive Blockadetechniken und Akupunktur werden angeboten.


Übelkeit und Erbrechen

 

Verhinderung von Übelkeit und Erbrechen nach Narkosen

 

Viele Patienten neigen zu  Übelkeit und Erbrechen nach der Gabe von Narkosemedikamenten. Es stehen aktuell mehrere Möglichkeiten der effektiven Prophylaxe und Therapie dieser unangenehmen Nebenwirkungen zur Verfügung. Für jeden Patienten wird die Behandlung in dieser Hinsicht  individuell abgestimmt.


Fremdblutsparende Maßnahmen

 

Die Gabe von Fremdblutkonserven wird in unserer Klink, sofern medizinisch möglich, vermieden. Hierzu achten wir darauf, dass die modernen moderaten Transfusionskriterien, die der aktuelle Stand der wissenschaftlichen Kenntnis belegt, strikt eingehalten werden. Dies gilt im OP wie auch auf unserer Intensivstation. Allein diese Maßnahme führt zu deutlicher Reduktion des Fremdblutverbrauchs.

Cell-Saver
Weiterhin werden alle Eingriffe bei entsprechender Indikation mit einem so genannten Cell-Saver durchgeführt. Dieses Gerät sammelt das während der Operation ins Wundgebiet verlorene Blut und bereitet dieses auf, so dass das eigene Blut noch während der OP zurückgegeben werden kann.

Eigenblutspende
Auf Wunsch des Patienten besteht die Möglichkeit zur Eigenblutspende. Der Verbrauch an Blutkonserven bei Routineeingriffen ist in unserer Klinik jedoch so gering geworden, dass nur in den allerseltensten Fällen noch eine medizinisch begründete Indikation zur Eigenblutentnahme besteht. Die Eigenblutspende wird in Zusammenarbeit mit dem deutschen Blutspendedienst durchgeführt.


Stand: 21.03.12

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