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Auf den nachfolgenden Seiten erhalten Sie einen kleinen Überblick über veröffentliche Pressemeldungen.


03.12.2011

Landkreis Aschaffenburg investiert 17,6 Millionen Euro

Ab März entsteht an der Straße zum Parkplatz ein neuer Gebäudekomplex

 

Für neuen Gebäudekomplex am Krankenhaus

Im März rollen die Bagger an, am Kreiskrankenhaus in Wasserlos entsteht ein neuer Gebäudetrakt. Wenn dieser nach einem Jahr bezugsfertig ist, wird nach und nach das Haupthaus saniert. Das Ende der Arbeiten ist für 2015 vorgesehen.

 

Der Landkreis Aschaffenburg investiert in das Projekt 17,6 Millionen Euro, gut sechs Millionen Euro davon werden vom Freistaat als Fördermittel erwartet. »Wir sind ein erfolgreiches, aber kleines Krankenhaus. Diese Investition ist ein deutliches Bekenntnis des Landkreises zur Zukunft des Hauses«, freut sich Verwaltungsleiter Martin Kohl im Gespräch mit unserer Zeitung. Verwaltungsdirektor Norbert Schupp hatte das ehrgeizige Projekt in der Wasserloser Bürgerversammlung am Mittwochabend vorgestellt.
 

Das knapp 25 Jahre alte Hauptgebäude macht durchaus keinen baufälligen Eindruck. Warum also diese Anstrengung?

 

Die Ursache liegt in den Brandschutzvorschriften begründet, die sich im letzten Vierteljahrhundert verschärften. Im ganzen Haus sind beispielsweise die Kabel zu erneuern, auch sind »Mängel aus früheren Sanierungen zu bereinigen«, wie es Landrat Ulrich Reuter in der CSU-Zeitung »Kreis Kurier« formuliert.


Es wurde überlegt, wie das Vorhaben zu stemmen sei. Im Gespräch waren Provisorien in Modul-Bauweise für die Zeit des Umbaus, sie wären danach wieder verschwunden. »Das wäre auch nicht billig gewesen und so hat man sich den Gedanken entwickelt, es gleich richtig zu machen und wünschenswerte Änderungen mit zu integrieren«, erklärt Martin Kohl. So profitiert auch der OP-Bereich und die Patientenaufnahme vom neuen Krankenhauskonzept.

In dem Neubau werden 56 Zweibettzimmer untergebracht sein, alle mit Dusche und WC. Behandlungs- und Personalräume sowie Pflegestützpunkte sind »in ausreichender Zahl« eingeplant. Mit einher gehen, wie gesagt, der Ausbau der OP-Abteilung sowie die Neugestaltung der Zentralsterilisation und der zentralen Patientenaufnahme.

Wenn der Gebäudekomplex steht, können drei Abteilungen umziehen - und die Sanierung des freigewordenen Teils im Haupthaus beginnt. Nach Ende dieses Prozesses wird ein Flügel des Krankenhauses leerstehen.

 

Ein Flügel bleibt zunächst leer

Eine erste Idee zur Nutzung hat Kreisrätin Brigitte Gräbner (Hörstein, SPD). Da das Landratsamt in Aschaffenburg große Platzprobleme hat und Abteilungen auslagern will, könnte sich der Kreis die Mietkosten sparen, wenn er den künftigen Leerstand in Wasserlos nutze.
Martin Kohl befürwortet hingegen, die Räume für eine medizinische Nutzung vorzuhalten. »Als wir vor 25 Jahren den damaligen Neubau bezogen, stand das Schloss für längere Zeit leer. Es war dann der ideale Platz für die neue geriatrische Abteilung.« Es sei sinnvoll, dem Haus Entwicklungspotenzial zu erhalten.

 

Quelle: http://www.main-netz.de


05.10.2011

Kooperation mit der Krankenpflegeschule des Klinikum Aschaffenburg

 

Seit August 2011 kooperiert das Kreiskrankenhaus Alzenau-Wasserlos mit der Berufsfachschule für Krankenpflege am Klinikum Aschaffenburg. Die Berufsfachschule ist Teil des dort ansässigen Bildungszentrums, mit dem das Kreiskrankenhaus bereits seit einigen Jahren im Bereich der Fachweiterbildung zusammenarbeitet.

 

Neu ist, dass die Gesundheits- und Krankenpflegeschüler/innen innerhalb ihrer Ausbildung nun auch die Möglichkeit haben, mehrwöchige Einsätze am Kreiskrankenhaus Alzenau-Wasserlos, in bestimmten Abteilungen, zu absolvieren und so frühzeitig Erfahrungen in unterschiedlichen Krankenhäusern sammeln können.

Auf den Stationen werden die Schüler kontinuierlich von Praxisanleitern/innen und erfahrenen Pflegekräften begleitet. Die Schüler haben auf diese Weise die Möglichkeit, Einblicke in die verschiedensten Abläufe zu erhalten und unter Anleitung die Inhalte der theoretischen Ausbildung in der Praxis zu vertiefen.

Je nach Ausbildungsstufe werden entsprechende Schwerpunkte gesetzt und die Fachgebiete ausgewählt.

 

Somit unterstützt das Kreiskrankenhaus Alzenau-Wasserlos aktiv die Ausbildung von Pflegefachkräften, die in den nächsten Jahren im Gesundheitswesen dringend benötigt werden.

Quelle: Kreiskrankenhaus Alzenau-Wasserlos


08.06.2011

Neue Betten für das Kreiskrankenhaus

 

 

Seit Mitte Mai stehen im Kreiskrankenhaus Alzenau-Wasserlos 50 neue Krankenhausbetten. Weitere 70 Betten kommen im Juli dazu, so dass ab dann alle alten Pflegebetten komplett ersetzt werden können. Auch die in die Jahre gekommenen Nachttische werden durch neue, zu den Betten passende ausgetauscht.

Nach einer ausgiebigen Erprobungsphase und einer öffentlichen Ausschreibung ist die Wahl der Verantwortlichen auf die neuen Krankenbetten gefallen. Entscheidend für die Auswahl war in erster Linie die Funktionalität der Pflegebetten.

Die Betten bieten dem Patienten durch elektrische Verstellmöglichkeiten der Sitz- und Liegepositionen einen deutlich höheren Komfort und ermöglichen körpergerechte Bewegungen. Mittels Handschalter können die Patienten die Funktionen des Bettes selbstständig bedienen. Größtmögliche Sicherheit kann bei Bedarf durch komplett versenkbare Seitensicherungen, eine sehr geringe Einstiegshöhe aber auch die Sperrung von ungewünschten Systemfunktionen gewährleistet werden. Wichtig war für die Klinikleitung auch, dass die Betten auch für besonders schwere Patienten verwendet werden können - sie sind bis 230 kg Gewicht zugelassen.

Auch an besonders große Patienten ist gedacht: Für sie ist eine Bettverlängerung in das Bettgestell integriert.

Ein positiver Nebeneffekt ist aus Sicht der Krankenhausleitung, dass auch die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter verbessert werden: Die Betten sind mit einem 5. Lenkrad und Leichtlaufrollen ausgestattet und ermöglichen somit, das Bett mit sehr geringem Kraftaufwand zu transportieren. Zusätzlich wird das Wenden und Rangieren um Kurven oder in Räumen deutlich erleichtert. Durch die vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten ist ein rückenschonendes Arbeiten in der Pflege, Behandlung und Therapie möglich - damit wird die körperliche Belastung der Mitarbeiter deutlich reduziert wird.

Erste Reaktionen von Patienten und Mitarbeitern waren dementsprechend positiv, zumal sich die neuen Betten auch noch durch ihre dezente, freundliche Farbgebung harmonisch einfügen.

Quelle: Landratsamt Aschaffenburg

www.landkreis-aschaffenburg.de


25.05.2011

Dr. Röder 15 Jahre im Kreiskrankenhaus Alzenau-Wasserlos -

4.000 Hüft- und Knieendoprothesen seit 1996

 

Ende Mai 2011 kann Chefarzt Dr. Wolfgang Röder auf 15 Jahre erfolgreiche Arbeit im Kreiskrankenhaus Alzenau-Wasserlos zurückblicken. Seit dieser Zeit hat die Chirurgische Abteilung eine erfreuliche Entwicklung durchlaufen und nimmt heute mit ihrem breitgefächerten Spektrum und ihren Spezialitäten einen wichtigen Platz in der Krankenhausversorgung am bayerischen Untermain ein. Während im Jahr 1996 1.300 Operationen durchgeführt wurden, leistet die Abteilung heute 2.200 Operationen im Jahr.

 

Dr. Röder hatte sich im Jahr 1995 im Alter von 41 Jahren unter 34 Bewerbern für die Chefarztstelle in der Nachfolge von Dr. Sekanina qualifiziert, nach langjähriger Oberarzttätigkeit in großen Kliniken in Mainz und Wiesbaden. Seine umfassende Qualifikation in der Viszeralchirurgie und in der Unfallchirurgie machten ihn seinerzeit zur idealen Besetzung. Seiner Tätigkeit ist zu verdanken, dass das Kreiskrankenhaus Alzenau-Wasserlos an der besonderen stationären Behandlung von Schwerst-Unfallverletzten von den gewerblichen Berufsgenossenschaften zugelassen ist.  Dies brachte eine Erweiterung des unfallchirurgischen Spektrums in Richtung eines Großkrankenhauses mit sich, vor allem in der Handgelenks- und in der Schulterchirurgie.

 

Nachdem mit Dr. Hanns-Jörg Mappes ein hochqualifizierter Viszeralchirurg mit dem Spezialgebiet minimalinvasive Chirurgie für das Haus gewonnen werden konnte, konnte die Chirurgische Klinik im Jahr 2006 in eine durch Chefarzt Dr. Wolfgang Röder geleitete Abteilung für Unfall- und Gelenkchirurgie und eine durch Chefarzt Dr. Hanns-Jörg Mappes geleitete Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie mit Proktologie aufgeteilt werden. Seit dieser Zeit spezialisierte sich Dr. Röder noch mehr in seinem Hauptgebiet, der Gelenkchirurgie, vor allem im Bereich Knie- und Hüftersatz. Unter seiner Leitung sind in den 15 Jahren seiner Tätigkeit im Kreiskrankenhaus 4.000 Hüft- und Knieimplantationen vorgenommen worden.

Die Verantwortlichen sehen die Entwicklung mit Genugtuung. Krankenhausreferent Dr. Norbert Schupp: „Ich freue mich, dass Herr Dr. Röder seine Ankündigung einer langfristigen Tätigkeit im Kreiskrankenhaus wahrgemacht hat. Insbesondere vertritt er mit der Knie- und Hüftendoprothetik erfolgreich eine für die Versorgung unserer Bevölkerung bedeutsame Spezialität.“


27.01.2011

Die höchsten jemals erreichten Zahlen Kreiskrankenhaus Alzenau-Wasserlos:

Im Jahr 2010 wurden über 7.000 Menschen behandelt

 

Im Kreiskrankenhaus Alzenau-Wasserlos wurden im vergangenen Jahr fast 5.800 Patienten stationär behandelt, über 400 mehr als im vergangenen Jahr. Die Zahl der ambulanten Operationen belief sich auf knapp 780. Fast 500 Menschen wurden in der Geriatrischen Rehabilitation versorgt. Die Gesamtzahl von über 7.000 Patienten ist die höchste jemals in der Geschichte des Hauses erreichte Zahl. "Das zeigt, dass die Qualität der Versorgung geschätzt wird und dass die Angebote des Hauses von der Bevölkerung angenommen werden", so Krankenhausreferent Dr. Norbert Schupp.

 

Chirurgische Abteilung:

In der Chirurgischen Abteilung, die von den Chefärzten Dr. Wolfgang Röder und Dr. Hanns-Jörg Mappes gemeinsam geleitet wird, wurden 2010 über 2.300 Operationen durchgeführt. Ein Schwerpunkt war wiederum die Unfallchirurgie und die Endoprothetik. So wurden ca. 250 Implantationen an Knie, Hüfte und Schulter durchgeführt.

In der Allgemeinchirurgie lagen die Schwerpunkte auf Schilddrüsen- und Leistenbruchoperationen, dem gesamten Bereich der Magen-Darm-Chirurgie und insbesondere in der minimal-invasiven Chirurgie, mit der mit geringstem Schmerz für den Patienten nahezu die gesamte Chirurgie des Bauchraums durchgeführt werden kann. Darunter fallen Eingriffe am Dickdarm, Blinddarm, Leistenbrüche, Verwachsungen, Sodbrennen und besonders häufig Gallenoperationen. Auch die Proktologie hat sich als Schwerpunkt von Chefarzt Dr. Hanns-Jörg Mappes gut etabliert. Zudem haben die neurochirurgischen Kooperationsärzte Dres. Christoph Ostermeier und Andreas Fitzner eine beträchtliche Zahl an Eingriffen der Wirbelsäulenchirurgie durchgeführt, die gefäßchirurgischen Kooperationsärzte Dr. Heinrich M. Hulten und Frau Dr. Ingrid Goltz zahlreiche gefäßchirurgische Eingriffe.

 

Abteilung Innere Medizin:

In der Abteilung Innere Medizin, die von den Chefärzten Dr. Martin Trautmann und Dr. Oliver Tabarelli gemeinsam geleitet wird, wurde der kardiologische Schwerpunkt der Abteilung weiterentwickelt. Im Fokus steht die Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Kooperation mit der Kardiologischen Gemeinschaftspraxis Aschaffenburg, die im Kreiskrankenhaus ein Herzkatheter-Labor betreibt. Einen breiten Raum nahm auch in 2010 die Implantation von Herzschrittmachern und Defibrillatoren ein. Die Zahlen erreichten im letzten Jahr fast 80 Implantationen. Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Behandlung von Erkrankungen der Verdauungsorgane, insbesondere die endoskopische Diagnostik und Therapie.

 

Gynäkologische Abteilung:

In der gynäkologischen Abteilung, die von den Ärzten der gynäkologischen Gemeinschaftspraxis Dres. Christoph Böhmer und Vadim Dumesch in Aschaffenburg geleitet wird, wurden sowohl stationäre wie auch ambulante Operationen durchgeführt. Schwerpunkt waren neben den gynäkologischen Standardoperationen insbesondere minimal-invasive Operationsverfahren bei Erkrankungen der Beckenorgane und der Brust sowie moderne vaginale und abdominale Senkungsoperationen.

 

Geriatrische Rehabilitation:

Die Geriatrie befasst sich mit den spezifischen Behandlungen von Krankheitsbildern bei älteren Menschen. Die Geriatrische Rehabilitation dient der Mobilisierung älterer Menschen, beispielsweise nach Operationen oder nach einem Schlaganfall. Im letzten Jahr wurden knapp 500 Patienten in diese Abteilung aufgenommen, nach vorheriger Behandlung entweder im Kreiskrankenhaus selbst, im Klinikum Aschaffenburg oder in Akutkrankenhäusern der hessischen Nachbarschaft. Die Patienten blieben im Schnitt 20 Tage.

 

Das neue Ärztehaus:

Das Ärztehaus ist bereits zum überwiegenden Teil belegt. Vertreten sind die medizinischen Fachrichtungen Orthopädie, Chirurgie, Zahnmedizin und Kieferorthopädie, Augenmedizin und Neurochirurgie. Dazu kommen eine Praxis für Physiotherapie, ein Sanitätshaus, eine mobile Altenpflege und eine Betriebskrankenkasse. Gespräche über weitere Ansiedlungen sind im Gange.

Quelle: Landratsamt Aschaffenburg


Stand: 13.01.12

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